Müller & Pavlik artistic management

Hagen Quartett

General Management

Nach Konzerten der „vier Weltklassestreicher aus Salzburg" (Hamburger Abendblatt) herrscht “nahezu minutenlang absolute Stille im Bewusstsein, Außergewöhnliches erlebt zu haben.” So beschreibt es die Presse. Gemein ist allen Zuhörern “einzig der Wunsch: Es möge nie zu Ende gehen.”

Und so verspricht die Saison 17/18 neuen Hörgenuss und “unvergessliche […] Sternstunden der Musik” (Drehpunkt Kultur) mit einem Repertoireschwerpunkt um Beethovens op. 18 sowie Weberns Streichquartett Oeuvre. Dazu wird das Hagen Quartett Debussy und Ravel, die beide jeweils nur ein Streichquartett komponiert haben, in all ihren klangfarblichen Schattierungen beleuchten und in ihrer komprimierten Tiefe ausloten.

Ihr Weg führt sie, auch in dieser Saison, ins Concertgebouw Amsterdam, diesmal zur Eröffnung der Streichquartett Biennale, die im Januar 2018 zum ersten Mal stattfinden wird. Sie sind beim Schleswig Holstein Musikfestival zu Gast, ebenso wie in Berlin, London, Frankfurt, Florenz, Wien, München, Hamburg und Paris, um nur einige der Stationen zu nennen. Auch Asien steht wieder im Tournée-Kalender, mit drei Konzerten in Tokyo.

Für ihr letztes Album, die Mozart Streichquartette KV 387 und KV 458, wurde das Hagen Quartett mit dem Diapason d'or und dem Choc vom Classica Magazine in Frankreich ausgezeichnet sowie in Deutschland mit dem Echo 2016 für die beste Kammermusikeinspielung des 17./18. Jahrhundert geehrt.

In dieser Saison steht nun die langersehnte Neuveröffentlichung des nächsten Albums bei ihrem label myrios classics an, u.a. mit Kirill Gerstein und Werken von Brahms.

Das Hagen Quartett beging 2011 sein 30-jähriges Jubiläum mit zwei von der Presse gefeierten Einspielungen (myrios classics) mit Werken von Mozart, Webern, Beethoven, Grieg und dem Brahms Klarinettenquintett mit Jörg Widmann. Dazu gab es ein ECHO Klassik als Ensemble des Jahres. Seit 2012 ist das Hagen Quartett Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses.

Die beispiellose, bereits drei Jahrzehnte andauernde Karriere des Hagen Quartetts begann 1981. Die ersten Jahre waren geprägt von Wettbewerbserfolgen und einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Innerhalb der zwanzigjährigen Zusammenarbeit entstanden so etwa 45 CD Einspielungen, die der Erarbeitung des schier endlosen Quartettrepertoires galten, woraus sich das unverwechselbare Profil des Hagen Quartetts entwickelte. Dabei ist dem Hagen Quartett die Zusammenarbeit mit Künstlerpersönlichkeiten wie Nikolaus Harnoncourt (†) und György Kurtág ebenso wichtig, wie gemeinsame Konzertauftritte mit Maurizio Pollini, Mitsuko Uchida, Sabine Meyer, Krystian Zimerman, Heinrich Schiff (†) oder Jörg Widmann.

Das Konzertrepertoire und die Diskographie des Quartetts besteht aus reizvollen und intelligent kombinierten Programmen, die von Werken der frühen Epochen über Haydn bis Kurtág die gesamte Geschichte des Streichquartetts umfassen. Das Hagen Quartett pflegt und vertieft den Kontakt mit Komponistinnen und Komponisten seiner Generation, sei es mit der Aufführung von bereits bestehenden, oder mit der Bestellung und Uraufführung von neuen Werken.

Für eine Vielzahl junger Streichquartette ist das Hagen Quartett Vorbild in Bezug auf Klangqualität, stilistische Vielfalt, Zusammenspiel und der ernsthaften Auseinandersetzung mit den Werken und Komponisten ihres Genres. Als Lehrer und Mentoren am Salzburger Mozarteum, der Hochschule Basel und bei internationalen Meisterkursen geben sie diesen großen Erfahrungsschatz an ihre jüngeren Kollegen weiter.

Lukas Hagen spielt auf einer Geige von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1734 dank der Unterstützung von Balthazar Soulier, Atelier Cels Paris.

Saison 2017/2018